Webserver - Das Gehirn des Internets
Der Begriff Webserver ist heutzutage in Zeiten des allgemeinen Internet-Booms in aller Munde. Fast ein jeder Internet Nutzer spricht vom "Server", doch mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiß wohl fast niemand, was sich genau hinter diesem oft benutzten, doch technisch äußerst komplexen Begriff verbirgt. Der Begriff "Server" bzw. "Webserver" leitet sich rein sprachwissenschaftlichen vom lateinischien Wort "servus" ab. Übersetzt bedeutet "servus" ungefähr soviel wie "Diener".
Der Server bzw. Webserver ist demzufolge als eine Art Diener zu verstehen, der einzelne Dokumente an Klienten überträgt. Ganz speziell werden Server immer dann im Rahmen der Computer-Technik als Webserver bezeichnet, wenn dieser so genannte Websoftware beinhaltet. In aller Regel werden die so genannten Webserver in verschiedenen Formen eingesetzt. Diese können mitunter stark - je nach dem konkreten Anforderungsprofilen - differieren. Somit finden sich Webserver vor allem lokal und in einem Firmennetzwerk welches über externe Festplatten verteilt sein kann.
Der Großteil aller Webserver wird jedoch im so genannter World Wide Web Dienst im Internet verwendet (z.B. bei Free Games oder Online Games Anbieter) und sind teilweise erschwinglich und benötigen daher oft keinen Kredit für die Finanzierung. Der Vorteil dieses Einsatzes von diversen Servern bzw. Webservern besteht in aller Regel darin, dass verschiedene Dokumente auf diese Weise einem ganz individuell geforderten Zweck auf lokaler oder auch firmeninterner Ebene oder aber auch weltweit zur Verfügung bereit gestellt werden können. Grundsätzlich sind moderne Webserver so konstruiert, dass ihnen die einem bestimmten Standard unterliegenden Übertragungsprotokolle Http und Https als Übertragunsmethoden dienen. Selbst Radiowecker mit MP3 können mitleiweile über das Http Protokoll angesteuert werden.
Die wichtigen Netzwerkprotokolle laufen in aller Regel über den so genannten TCP bzw. IP Standard und arbeiten meistens über den in Fachkreisen geschätzten Port 80. Der große Vorteil der zeitgenössischen Webserver besteht ohne Zweifel darin, dass die von den einzelnen Nutzern zur Verfügung gestellten Dokumente statisch (html - Seiten) oder aber auch dynamisch (z. B. PHP Dokumente) sein können.
Die Geschichte der Webserver geht zurück in die späten 1980er Jahre. Konkret Entwickelte der beim Europäischen Kernforschungslabor (CERN) beschäftigte Computerexperte Tim Berners-Lern im Jahre 1989 die ersten Webserver (vgl. NeXTStep) sowie den weltweit ersten Browser für das erst in der Entstehungsphase befindliche World Wide Web. Die Entwicklung dieser Webserver und Internet-Browser ebneten den Weg für die weitere Entwicklung einer bahnbrechenden Technologie.
Zu den heutzutage wichtigsten Webservern zählen nach der Ansicht zahlreichen Experten zweifelsohne der Apache HTTP Server sowie der so genannte Microsoft Internet Information Services.